SONIC THE HEDGEHOG

PÖNIs:    (2/5)

„SONIC THE HEDGEHOG“ von Jeff Fowler (USA 2018/2019; B: Worm Miller, Patrick Casey, Oren Uziel; basierend auf einer japanischen Videospiel-Serie/seit 1991; K: Stephen F. Windon; M: Junkie XL; 100 Minuten; deutscher Kino-Start: 13.02.2020); nachdem Fans die ersten Designs im Netz mitbekamen, hagelte es Proteste. Deshalb wurde 2019 nachgedreht. Nachgewerkelt.

Hedgehog = Igel. Dieser hier heißt Sonic, ist ein 15-jähriger außerirdischer blauer Vertreter einer komischen Igel-Rasse, der Blitze versprühen kann, mit und in Schallgeschwindigkeit durch die Welt zu düsen versteht und sich aus Sicherheitsgründen gerade auf der Erde versteckt. Bedingung: Niemand darf je von seiner Existenz erfahren. Doch der kleine blaue Bursche ist natürlich neugierig und will, dass er 1.) erkannt wird, um beliebt zu werden, um vielleicht sogar endlich mal einen Freund „zu bekommen“ und 2.) dass er vor allem seine Super-Power vorzeigen kann. Im Provinz-Amerika strandet er bei einem – na sagen wir mal – etwas begriffsstutzigen, naiven Polizisten (JAMES MARSDEN). Nach anfänglichen „Schwierigkeiten“ bilden sie ein Team, um gegen Sonics überkandidelten Erzfeind, Dr. Robotnik (JIM CARREY), anzutreten. DER will Sonics Sause-Fähigkeit übernehmen. Fortan jagt man über den ganzen Planeten. Natürlich in und mit Schnellstgeschwindigkeit. Dazu die üblichen Sprüche-Ansagen, meistens weniger komisch.

Fazit: Die Gag-Dichte bei dieser Real-Trick-Show ist überschaubar. Jim Carrey, nach gefühlter Ewigkeit mal wieder auf der Leinwand, kaspert als angeberischer Oberschurke wie einst in „Dumm und Dümmer“ (s. Kino-KRITIK) bzw. „Dumm und Dümmehr“ (s. Kino-KRITIK) chaotisch herum, vermag aber keine überzeugenden Unterhaltungsakzente zu setzen. Sein Trick-Partner – der kindische Igel – reißt auch nicht gerade aus dem Lach-Sessel.

„Sonic“, der Film müht sich merkbar. Bietet nur eine dürftige Stimmungsstimmung (= 2 PÖNIs).

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