LA GOMERA

PÖNIs:   (1/5)

„LA GOMERA“ von Corneliu Porumboiu (B + R; Rumänien/Fr/D 2018; K: Tudor Mircea; M: Pop & Klassik; 98 Minuten; deutscher Kino-Start: 13.02.2020); der rumänische Autorenfilmer gilt als Fahnenträger der „Neuen rumänischen Welle“. Sein fünfter Spielfilm spielt auf der titelgebenden Kanarischen Insel, wo sich allerlei Gesocks herumtreibt wie: Gangster unterschiedlicher Interessen, eine Femme Fatale, ein korrupter rumänischer Bulle Cristi (VLAD IVANOV) sowie dessen misstrauische Kollegen und seine ebensolche Vorgesetzte. Man spielt: „geheimnisvoller Krimi“. Ein Krimineller sitzt in Bukarest im Gefängnis und soll befreit werden. Denn nur DER weiß, wo sich die 30 Beute-Millionen EURO befinden. Um dies zu bewerkstelligen, kommt Cristi auf die Insel, um dort „El Silbo“, eine Pfeifen-Sprache, zu lernen. Denn nur mittels dieser aus Pfeiftönen bestehenden Kommunikation soll es möglichen sein, gemeinsam mit der Mafia das Vorhaben durchzuführen. Dabei – hier sind alle korrupt. Aha.

Wirre Handlungen, besser: Fäden von Story-Ideen; willkürliche Wendungen; eine Unmenge von nur wenig oder gar nicht zu identifizierenden Personen, wobei: Jeder hat irgendwie etwas zu verbergen und misstraut jedem; zudem geht es nicht linear zu, sondern mit Zeit- und Ortssprüngen, und natürlich wird viel gepfiffen. Hauptmotiv, na ja, also wie gehabt: Gier und Verrat.

Ich pfeife ungerne mit, denn ich drang weder zu irgendeiner der miesen, fiesen Figuren durch noch wurden mir ihre Charaktere verständlich; alles ist möglich, denkbar und dadurch unendlich langweilig (= 1 PÖNI).

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