DUMM UND DÜMMEHR

„DUMM UND DÜMMEHR“ (= das deutsche Titel-H in „Dümmehr“ ist – als Verleih-Gag – beabsichtigt) von Bobby & Peter Farrelly (Co-B + R; USA 2013/2014; Co-B: Sean Anders, John Morris, Bennett Yellin, Mike Cerrone; K: Matthew F. Leonetti; M: Empire oft the Sun; 110 Minuten; deutscher Kino-Start: 13.11.2014).

Leute, glaubt mir, ich mag diese Anarcho-Brüder Farrelly, inzwischen 58 und 56, und ihren „speziellen“ rücksichtslosen Humor (siehe „Verrückt nach Mary“; „Schwer verliebt“; „The Three Stooges“). Ich mag ihre draufgängerische politische Komik-Unkorrektheit, fand aber damals schon das Original „Dumm und Dümmer“ wenig erbaulich lustig. Weil es aber einst weltweit rund 250 Millionen Dollar einspielte, wurden die Deppen nochmal reanimiert. Über gleich 6 Drehbuch-Autoren! Man gönnt sich ja sonst nichts.

Und auch heute, glaubt mir wieder, habe ich mir die (aller-)größte Mühe gegeben, dies ulkig zu finden. Wenn die beiden debilen Vollpfosten Lloyd (JIM CARREY/52) & Harry (JEFF DANIELS/59) wieder „auf Achse“ sind, also sich durchs Ami-Land begeben, um ihre abartigen Späße abzulassen, dabei so schrecklich grinsen und sich quatschig aufführen. Blöd benehmen. Manchmal, ich gestehe, konnte ich „dabei“ etwas schmunzeln, aber ein „richtiges Lachen“, befreiend und „wild“, über diesen slapstickhaften, hemmungslosen Scheiß-Humor kam nicht zustande. Dazu wirkt alles so dusslig-doof. Als verkrampfte unanständige Frechheit. Mit abartigem Humor, der nicht gemein, sondern belanglos furzt. Vielleicht war ich aber auch zu nüchtern, als ich auf „die komischen Wiederkäuer“ Lloyd & Harry traf. Die funktionieren möglicherweise ganz anders im Suff.

„Dumm und Dümmehr“ ist wahrscheinlich ein Film für viele begleitende Hochprozent-Getränke (= 1 ½ PÖNIs).

 

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