VICKY CRISTINA BARCELONA

PÖNIs:      (4/5)

„VICKY CRISTINA BARCELONA“ von Woody Allen (B + R; USA/Spanien 2008; K: Javier Aguirresarobe; 96 Minuten; deutscher Kino-Start: 04.12.2008); der, filmisch gesehen, sich auf “Europa Tour“ befindet. Nach den Londoner Werken “Match Point“ (s. Kino-KRITIK); “Scoop – Der Knüller“ (s. Kino-KRITIK) sowie „Cassandras Traum“ (s. Kino-KRITIK) ist nun SPANIEN dran. Präziser: das wunderschöne BARCELONA.

Hierher kommen zwei amerikanische Mädels. Freundinnen und dabei völlig gegensätzlich. Während Vicky bald heiraten möchte, weiß Cristina eigentlich nur mit Bestimmtheit, was bzw. wen sie NICHT will. Ein sensibler wie feuriger einheimischer Maler (“Oscar“-Preisträger JAVIER BARDEM/“No Country For Old Men“) macht ihnen offen Avancen. Vicky (REBECCA HALL/“Prestige – Meister der Magie“/2006) gibt sich entrüstet, Freundin Cristina (SCARLETT JOHANSSON/“Die Schwester der Königin“) interessiert. Doch dann kommt alles anders, auch, weil noch die exzentrisch, konsequent-eifersüchtige und hochgradig “überspannte“ Ex des Malers auftaucht und für reichlich erotischen Wirbel sorgt (phantastisch-hysterisch: PENÉLOPE CRUZ).

Wunderbar swingende, sehr pointiert wortwitzige Beziehungskomödie; mit feinem Typen-Charme und mit einem bestens aufgelegtem Ensemble-PERSONAL. Dazu zeigt uns Allen das sonnendurchflutete Barcelona SO, dass man nach Filmende unverzüglich dorthin aufbrechen möchte. Der 70-jährige Woody Allen erweist sich mit seinem 37. eigenen Regie-Film amüsant-intelligent in Bestform (= 4 PÖNIs).

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