SCOOP – DER KNÜLLER

PÖNIs:      (4/5)

„SCOOP – DER KNÜLLER“ von und mit WOODY ALLEN (B; D + R; USA/GB 2006; K: Remi Adefarasin; 96 Minuten; deutscher Kino-Start: 16.11.2006); der nach „Match Point“ (s. Kino-KRITIK) erneut an der Themse gedreht hat, und auch diesmal wieder – WIE SCHÖN – mit seiner neuen Muse, der 21-jährigen Schnuckelbiene SCARLETT JOHANSSON („Lost In Translation“).

Leicht-locker-spannend-ulkig-pointiert hält ein toter, aber weiterhin sehr ehrgeiziger Sensationsreporter zwei völlig unterschiedliche Seelen im heutigen Britannien auf Trab: Einen heiter-lakonischen, in die betulichen Routine-Jahre gekommenen Magier („Splendini“) sowie eine aufstrebende Journalistik-Studentin. Beide verketten sich in der Suche nach dem berüchtigten, von Scotland Yard mehr oder weniger eifrig gesuchten „Tarot-Killer“.

Wie DAS zusammenläuft/zusammenpasst, hat Woody Allen einmal mehr augenzwinkernd-komisch in einen feinen 90 Minuten-Rhythmus bewegt; mit viel schöner Kicherei über herrliche Einfälle/Ideen/Gedanken, mit hübschen Anspielungs-Pointen auf die „bessere Adels-Menschheit“ und feiner viktorianischer London-Architektur. Und mit wieder einem kernigen Überraschungs-Schluss. Intelligente, schlagfertige, lächelnd-geistreiche Wunderbar-Komödie; Allen ist/bleibt einfach-GUT (= 4 PÖNIs).

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