HUSTLERS

PÖNIs:   (1/5)

„HUSTLERS“ von Lorene Scafaria (B; Co-Prod. + R; USA 2019; K: Todd Banhazl; M: Linden Joseph; 110 Minuten; deutscher Kino-Start: 28.11.2019); im Dezember 2015 erschien im „The New Yorker Magazine“ ein Artikel von Jessica Pressler: „The Hustlers at Scores“. Dieser Artikel bildet die Grundlage für den Film. Einem Es-war-einmal-Sozial-und-Krimi-Märchen mit Realitätsgeschmack. Wie es heißt. Also:

Es war einmal. Eine Gruppe von Stripperinnen. In New York. Die waren im Grunde nett. Bedienten Abend für Abend an der Stange oder auf dem Fußboden-Podest reiche geile Kerle. Mit musikalischem Trockenficken. DIE schmissen dann ihre Dollars in die Manege und alle waren happy. Die „Unschuld“ in dieser Truppe ist „Destiny“ (CONSTANCE WU), die das alles nur tut, um ihre kranke Großmutter zu unterstützen. Doch als sie vom Strip-Star Ramona (JENNIFER LOPEZ) unter deren Fittiche genommen wird, blüht das Mädel auf. Gemeinsam startet man durch. Und verdient viel Geld. Ein Konsum-Rausch folgt. Man leistet sich viel. Kauft im Money-Rausch. Doch dann gibt es den großen Finanz-Crash von 2008, und die Kerle machen schlapp. Also bleiben weg. Die meisten jedenfalls. Die Mädels kommen auf eine Idee: Wie wäre es, wenn wir den verbliebenen männlichen Geld-Adel austricksen? In dem wir sie mit K.O.-Tropfen betäuben und dann ausnehmen? Gedacht, geplant, getan. Man holt „Gleichgesinnte“ mit ins Boot und schon läuft das – nunmehr kriminelle – Business wieder. Doch dann, klar doch, gerät einiges außer Kontrolle…

1.) Eine Frau hat den Film geschrieben und inszeniert. 2.) Mit viel Fleisch-Beschau, aber ohne Voyeur-Dampf. Mehr nackt-steril. 3.) Die Kerle sind sämtlichst dumm und geil. Dämlich. Arrogant. Die haben es ja nicht anders verdient, spricht der Film. 4.) Was machen Frauen, wenn sie viel Geld verdienen, sie kaufen ein. Dauernd. Viel. Um Party zu machen. Dauernd. Viel. Blöd. 5.) Jennifer Lopez (zuletzt abgesoffen mit „Manhattan Queen“/s. Kino-KRITIK) zeigt mit Anfang 50 eine sensationelle Figur mit Sexy-Artistik-Dampf. 6.) Leider ALLES vergebens – denn dieser Film ist einfach nur stink-LANGWEILIG (= 1 PÖNI).

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