MANHATTAN QUEEN

„MANHATTAN QUEEN“ von Peter Segal (USA 2017; B: Justin Zackham, Elaine Goldsmith-Thomas; Co-Produzentin: Jennifer Lopez; K: Ueli Steiger; M: Michael Andrews; 105 Minuten; deutscher Kino-Start: 17.01.2019); ach, was ist das nur für ein Blöd-Sinn: Fleißige Frau, Anfang 40 (JENNIFER LOPEZ), hat als stellvertretende Filialleiterin sich und einen Supermarkt von Queens hochgebracht, wird aber beim Chefposten jetzt nicht berücksichtigt. Von wegen: fehlendem schulischen wie überhaupt: Bildungsabschluss. Sie ist sauer, aber der gewitzte Sohn ihrer besten Freundin putzt im Netz ihren Lebenslauf, also Werdegang, fein heraus, so dass die Konkurrenz auf sie aufmerksam wird. Was sie umgehend in die Chef-Etage eines renommierten Kosmetikkonzerns in Manhattan versetzt. Ohne College-Diplom! Aber so was auch. Aber weil dies keineswegs abendfüllend ist – Wie lange wird sie wohl ihre falsche Identität aufrechterhalten können? -, läuft dann auch eine hanebüchene Familien-Zusammenführung ab. Geradezu lächerlich. Als NÖ-lige Gefühlspaste. Ein Problem und noch ein Problemchen, es katapultieren die konstruierten Zufälle.

Als ein weiteter Bekannter in diesem faden Zirkus taucht TREAT WILLIAMS auf, einst „Hair“ (1979), heute Anzug-Langweiler.

Co-Produzentin JENNIFER LOPEZ, am 24. Juli wird sie 50, ist hier – pardon – aufgeschönt wie ein Escort-Girl. Und geht nicht wie eine taffe Arbeitstier-Managerin durch. Und als Aschenblödel-Mädel von heute, das funktioniert überhaupt nicht. Dem strengen, aber angeblich so bekömmlichen kapitalistischen Individual-Wettbewerb wird eifrig zu Munde geredet und überhaupt: „Manhattan Queen“ ist geschönter verlogener U- (wie Unterhaltungs-)Murks (= 1 PÖNI).