DIE TRAUZEUGEN AG

DIE TRAUZEUGEN AG“ von Jeremy Gerelick (Co-B + R; USA 2013; Co-B: Jay Lavender; K: Brad Lipson; M: Christopher Lennertz; 101 Minuten; Start D: 12.03.2015); also – ganz so dusslig-schlimm wie in der Vorwoche, bei der neuen, total missglückten Will Smith-Komödien-Peinlichkeit „Focus,“ geht es hier nicht zu. Obwohl der Ausgangspunkt ziemlich dumm-simpel ist: Da hat so ein pummliger, netter, gut betuchter Steueranwalt-Nerd-Typ namens Doug (JOSH GAD) endlich sein Frauen-Glück in einem blonden Gretchen (KALEY CUOCO-SWEETING) gefunden, da ergeben sich „Schwierigkeiten“ für die Pomp-Hochzeit. In 2 Wochen. Stichwort: TGrauzeugen. (Zufälliger Verschreiber, finde ich aber gerade witzig). Also Trauzeugen. Das Problem: Doug hat keine Freunde. Also – woher nehmen, wenn nicht vorhanden? Antwort: Bei Jimmy (KEVIN HART). Der besorgt mit seinem Unternehmen für gutes Geld „professionelle Best Man“, wenn nicht vorhanden. Gretchen darf natürlich davon nichts erfahren. Als die Typen engagiert sind, wird geprobt. Und getobt.

Einzelne Sequenzen sind wirklich lustig, etwa, wenn Doug + Jimmy auf der Tanzfläche „den Travolta“ geben oder wenn beim flotten Junggesellenabschiedsabend die buchstäbliche Hunde-Sau ´rausgelassen wird oder wenn eine American Football-Schlamm-Schlacht zwischen Dougs angeheuertem Team und der angeberischen Oldie-Crew von Gretchens Vater abdampft. Oder wenn Oma brennt. Da geht’s schon mal ganz ruppig-komisch zu.

Der Rest ist Ulk-Grütze, die sich gut und gern im heimischen TV-Kino besser versehen (= von versenden) lässt (= 2 PÖNIs).