TATORT: WER ZÖGERT, IST TOT (29.8.2021)

 

PÖNIs: (1,5/5)

(Fotoquelle: HR/Degeto/Bettina Müller)

Als am 13. September 2020 die ARD-TATORT-Saison 2020/2021 mit einer Frankfurt/West-Folge eingeläutet wurde, sah es beim Film „Funkstille“ düster aus (s. TV-Kritik). Die beiden „Sheriffs“ Anna Janneke (dargeboten von MARGARITA BROICH) und Paul Brix (WOLFRAM KOCH) ermittelten in Sachen: „Kleckerkram“ (= 1 PÖNI). Heute Abend ging es mit der 13. Folge dieses Gespanns weiter, besser: wieder los. In der Hoffnung, dass der Saison-Start 2021/2022 mit der Tatort-Ausgabe 1171 diesmal zünden mag. War’s so? Nein. Die Autorin-Regisseurin Petra Lüschow hat einen Kinderkram-Krimi zum spannungslosen Laufen gebracht. Ihn mit wirkungslosen Kaspereien um Entführung, Geldmasse und uninteressantem Personal – wie diesen großkotzigen Kapitalisten-Daddy – vermint und das Ermittler-Duo läppisch-lächerlich – herum-stochernd – ermitteln lassen. Wobei ER sich noch durch eine besondere Nulligkeit auszeichnete. Der Auftakt war nur wenige Sekunden akzeptabel, wenn sich die wunderschöne Katze CALIGULA kurz mal einmischte. Zeigte. Ansonsten: Es wird höchste Zeit, dass dieses nur belästigende Frankfurt=Main aus der „Tatort“-Reihe unverzüglich wegen Krimi-Unfähigkeit entfernt wird (= 1 1/2 PÖNIs; für die feine Muschi).

 

 

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