TATORT: WER JETZT ALLEIN IST (21.5.2018)

Quelle: MDR

MDR-„Dresden“ war mal wieder dran. Diesmal am Pfingst-Montag-Abend. Zuletzt, am 28.1.2018, konnte das Team um Oberkommissarin Henni Sieland (Alwara Höfels), Oberkommissarin Karin Gorniak (Karin Hanczewski) und Kommissariatsleiter Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) mit dem Krimi-Fall „Déjà-Vu“ ordentlich punkten (s. TV-KRITIK). „Wer jetzt allein ist“ hieß eben die ARD-„Tatort“-Folge Nummer 1059; Drehbuch: Erol Yesilkaya; Regie: Theresa von Eltz.

Das Vor-Wort hierfür stammte allerdings von der Dresdener Leit-Bullin Henni=Alwara. Sie kündigte nämlich neulich an, nach nur zwei Jahren „Tatort“-Dienst auszusteigen. Von wegen: „Unterschiedliche Auffassungen zum Arbeitsprozess und ein fehlender künstlerischer Konsens haben nach vielen Gesprächen diesbezüglich dazu geführt, dieses renommierte Format zu verlassen, da ich meine Verantwortung als Künstlerin ansonsten gefährdet sehe“.

Was nach diesem Krimi-Schwachsinn absolut verständlich ist. Was hatten wir denn heute Voll-Blödes: Einen Mord im Online-Dating-Milieu. Nach einer halben Stunde sind zwei Verdächtige ermittelt, was in der Folgezeit zu albern-dämlichen „Undercover-Aktionen“der beiden Polizistinnen führt. Wobei die alleinerziehende Mutti Karin mit dem Killer fickt, währenddessen ihr Schnabel-Vorgesetzter bei ihrem aufmüpfigen Teenie-Sohn die häusliche Aufsicht über dessen Hausarrest führt und ihm dabei gleich Mathe beibringt. Mit abschließendem Klausur-Erfolg.

„Ich will das alles nicht mehr“, sagt Alwara Höfels alias Henni Sieland zum Schluss. Kann ich voll und ganz verstehen: Ich auch nicht mehr (1/2 PÖNI für den schnabeligen Martin Brambach).