TATORT: DER GUTE WEG (5.5.2019)

Fotoquelle: rbb

Seit dem 22. März 2015 – „Das Muli“ – sind die „neuen Berliner“ zugange, vertreten „Rubin & Karow“ beziehungsweise MERET BECKER & MARK WASCHKE die Hauptstadt in Sachen „Tatort“. In ihren bisherigen 8 Folgen konnten sie mich nur begrenzt überzeugen. Von wegen: das Private der kühlen alleinerziehenden Mutter Nina Rubin mischt sich zu sehr in die Krimi-Zeit ein, und der Grobian Robert Karow wirkt(e) viel zu sehr holzköpfig-arrogant. Wie auch zuletzt, am 16. September 2018, in der Folge „Tiere der Großstadt“ (s. TV-KRITIK).

Im „Tatort“-Nummer 1093, geschrieben von Christoph Darnstädt und inszeniert von Christian von Castelberg, war auch wieder viel Düsterkeit annonciert. Sowohl seelen- wie auch licht-mäßig. Und, leider wieder einmal: der TON war mitunter scheiße. Anzuhören = nicht deutlich zu verstehen. Schlampiges Handwerk. In einem Mehr-Familien-Drama mit Psycho-Krimi-Elend. Mit einem psychopathischen Polizisten. Dabei machen „die Normalen“ auch nicht immer einen gesunden Eindruck.

1.) Die Story eierig konstruiert; mit nun auch Rubin-Sohn als „Bullen“-Praktikant; überspitzt;

2.) Mit einem Drehbuch, wo die Sätze andauernd vom Gegenüber wiederholt werden; warum?; mit erst am Schluss empathischer Suspense; und der Arschloch-Karow kriegt endlich mal eine von der Rubin gepellt, und dann haut ihm auch noch die befreundete Kollegin ab von wegen Rassisten-Macker;
3.) Mit einigen dieser üblichen Alibi-Sprüche über die „Pfui-Deibel“-Großstadt; gähn. 
Ach Berlin, du setzt dich weiterhin nicht besonders clever oder spannend in Krimi-Scene (= 2 1/2 PÖNIs).
 
P.S.: Doch erst einmal: GUTEN-TON-MACHEN-ÜBEN!

Teilen mit: