PÖNIs: (4/5)
erzählt von einem geistig etwas zurückgebliebenen schwarzen Boy, der in einem amerikanischen Provinzstädtchen der 70er Jahre von einem weißen Sportlehrer quasi „adoptiert“/gefördert wird. Wodurch „der Erfolg“ plötzlich gefährdet ist.
Der 20-jährige James Robert Kennedy (CUBA GOODING junior) ist ein geistig behinderter Afroamerikaner, den alle in seiner heimatlichen Kleinstadt Anderson/South Carolina deshalb RADIO nennen, weil er die meiste Zeit mit seinem tragbaren Radio anzutreffen ist. Wie viele Behinderte wird auch er gemieden, von seinen Schulkameraden an der T.L. Hanna High School verspottet und nicht selten geschlagen. Nur einer hält zu ihm, Radio, Football-Coach Harold Jones (ED HARRIS). Er sieht in Radio Talente, die andere nicht erkennen beziehungsweise erkennen würden. Mit dem Ziel, Radio ins Team zu holen, legt sich Jones mit vielen Einwohnern von Anderson an, die das Team und seine Erfolge durch einen Behinderten in Gefahr sehen.
Doch mit der Zeit wird Radio, vor allem durch die Unterstützung von Coach Harold Jones, ein Bestandteil des Teams. Obwohl auch der maßgebliche Sponsor der Region nicht „mit solch einem „Anti-Player“ zusammen arbeiten möchte.
Der Film, der mit einem Produktionsbudget von 35 Millionen Dollar zwischen Oktober und Dezember 2002 an Originalschauplätzen in Anderson und Walterboro gedreht wurde, spielte allein am Eröffnungswochenende in den USA 52,3 Millionen Dollar ein. Heute erleben wir einen amerikanischen Film, der sich auf wahre Begebenheiten stützt, die sich 1964 in South Carolina ereignet haben und in diesen schwierigen amerikanischen Zeiten bestens passt.
„Eine typisch amerikanische Sportgeschichte im Spannungsfeld zwischen Erfolg und Gemeinschaftsdenken, die den Erbauungskitsch des Genres weitgehend meidet und das authentische Thema der Integration zu einer Hommage an das kleinstädtische Amerika und seine wahren Werte nutzt“ (Lexikon des internationalen Films). (= 4 PÖNIs).
