DER ROSENKRIEG

PÖNIs:      (4/5)

„DER ROSENKRIEG“ von und mit Danny DeVito (USA 1989; B: Warren Adler, Michael Leeson; nach dem gleichn. Roman von Warren Adler; K: Stephen H. Burum; M: David Newman; 116 Minuten; deutscher Kino-Start: 22.02.1990).

Ist nach “Schmeiß‘ die Mama aus dem Zug!“ die zweite Regie-Arbeit des Komikers und Charakter-Schauspielers DANNY DeVITO („Einer flog über das Kuckucksnest“) und wieder so ein feines Stück ganz schwarzen, gemeinen Humors. In einer scheinbar glücklichen, gefestigten amerikanischen Mittelklassen-Ehe beginnt es nach 17 Jahren zu kriseln. Sie, Barbara, will nicht mehr nur Olivers Frau sein, will sich auf eigene Beine stellen, will die Scheidung. Die Folge: ein Geschlechter-Kampf im eigenen Haus auf schwarz-fröhlichem Biegen und Brechen.

“Der Rosenkrieg“ ist ein auf die ironische Spitze getriebenes durchtriebenes Macht-Theater um Adam und Eva – heute. MICHAEL DOUGLAS und KATHLEEN TURNER giften sich hinreißend an, während DANNY DeVITO als Kommentator für bissige Pointen sorgt. Ein Spaß mit viel Tiefgang und feurigem Geschlechter-Pfeffer (= 4 PÖNIs).

 

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