Ritterinnen Kritik

Aus erster Hand wird die Geschichte über die berühmte Frauen-WG „DIE RITTERINNEN“ von Barbara Teufel (B+R; D 2003; 96 Minuten; Start D: 21.08.2003) erzählt, die Ende der achtziger Jahre in Berlin – Kreuzberg ein alternatives, autonomes Lebensmodell versuchte.

Teufel war selbst Teil der Frauengruppe und drehte nun mit zeitlicher Distanz einen Film, in dem dokumentarische Szenen mit nachgespielten ergänzt werden. Sie beschreibt ihren Einzug in die WG, das
Zusammenleben und die politischen Aktivitäten der Frauen. Ohne Männer und Kompromisse, ohne Eifersucht und bürgerliche Relikte sollte das Leben der sieben Frauen im Kollektiv sich abspielen. Doch diese Ideale halten den Einzelinteressen auf der privaten Ebene und politisch nach der Wende 1989 nicht stand (= 3 PÖNIs).