RIPLEY’S GAME

RIPLEY’S GAME“ von Liliana Cavani (GB/lt 2002; 110 Minuten; 08.06.2004);
der inzwischen 68jhrigen Alt-Skandal-Lady des italienischen Films (“Der Nachtportier“/1973; “Jenseits von Gut und Böse“/Nietzsche- Drama von 1976; zuletzt: “Franziskus“/1988/Franz von Assisi- Biographie).

Hier adaptierte sie den gleichnamigen und soeben bei uns in Neuübersetzung erschienenen Roman von Patricia Highsmith, der ja bereits 1976 von Wim Wenders verfilmt wurde. Dabei im Blick- und Mittelpunkt: “Der talentierte Mr. Tom Ripley“. Nach Alain Delon (“Nur die Sonne war Zeuge“), Dennis Hopper und Matt Damon zieht nun JOHN MALKOVICH als Tom Ripley die selbstsüchtigen, radikalen Fäden um Moral und Mord. Mit subtiler Raffinesse stellt er einen diabolisch-gefährlichen sympathischen Kunst- und Lebens-Liebhaber vor, der für sein Glück und seine Zufriedenheit ALLES wagt. Sehr atmosphärischer, dichter Spannungsfilm über “zivilisierte Menschen von heute“ und ihr Leben und Sterben-SPIEL. Absolut kinotauglich. Mit der verführerischen Spinett Musik von ENNIO MORRICONE.

Anbieter: “Warner Home Video“

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