Reine Formsache Kritik

REINE FORMSACHE“ (D 2006; 99 Minuten; Start D: 13.06.2006) von Ralf Huettner, der zuletzt im Kino für für das Desaster „Mondscheintarif“ (2001), einer dämlich- lahmen Beziehungskomödie, verantwortlich war und davor u.a. mit den Komikern Tom Gerhardt („Voll Normaal“ (1994) und Helge Schneider („Texas – Doc Synder hält die Welt in Atem“/1993) sowie Harald Juhnke (Politsatire „Der Papagei“/ 1992) filmisch zusammenarbeitete.

DAS HIER kann man getrost schnell zusammenfassen: SCHEIßE. Yuppie-Kacker & Co. spielen Beziehungsreigen: Der faule Obermacker mimt den Glücksspieler und Big-Lover, hat sich in Las Vegas offensichtlich verspekuliert, kehrt nach Berlin zurück, um seine scheidungswillige Angetraute zurückzugewinnen. Drumherum: Abziehbilder von häßlichen Typen: Die Männer sind sämtlichst doof bzw. irgendwie hip-hysterisch; die Frauen blond, geil, zickig. Cholerisch geht es um das übliche emotionale Machtgetue und -Gerangel. Gigolo MARC HOSEMANN wirkt äußerlich okay, bis er den fiepsigen Mund aufmacht; CHRISTIANE PAUL trägt nett Pony (=schreibt man das so???), lächelt gerne, macht und redet aber wie alle anderen-hier auch nur Stuss.

Eine langweilige, bekloppte, 3,3 Euro-Millionen teure TV-Beziehungsfarce, die auf der großen Leinwand überschnell ermüdet und dort auch überhaupt nichts zu suchen hat (= 1 PÖNI).