PÖNIs BLOG (5): KATZEN

1.)  PÖNI-privat: Ich mag TIERE. So ziemlich alle. Ganz besonders aber haben es mir, schon seit frühester Kindheit, KATZEN angetan. Diese wunderbaren Samtpfoten, die einen um die selbigen wickeln. „Eine Katze zu haben, bedeutet nicht, sie zu besitzen. Sie ist für uns nur liebevolle Beigabe der Natur“, stammt von der unter meinem Sternzeichen ZWILLING – am 27. Mai – geborenen Elvira von Ostheim, einer Schweizer Handelskauffrau im Ruhestand und populären „Bilderbüchlein-Herstellerin“ und Aphorismen-Verbreiterin, von der auch stammt: „Katzen haben die seltene Gabe, ihre Pfotenabdrücke auch in unseren Herzen zu hinterlassen“. Wohl war.

Heute, am 8. August 20018, ist WELTKATZENTAG, Für  mich Anlass, mal auf  einige meiner auswärtigen „Lebens-Katzen“ zu schauen. Zuhause bei mir dominieren ja, wie bekannt und schon viel erzählt, die beiden Maine-Coon-Schönheiten KLÄRCHEN und PAUL. Aber auch bei meinen vielen Reisen begegneten mir immer wieder Katzen, die ich nie vergessen habe. Zum Beispiel: DIE aus BORKUM. Ich habe ja 1983 die ostfriesische Nordseeinsel als SEHR „bekömmliche“ Kur- und Urlaubsstätte entdeckt. War seitdem über 60 x dort. Davon mietete ich mich viele Jahre bei Elke & Michel Ohlsen ein. In der Kiebitzdelle-Ostdünen. In dem Haus wohnten sie unten, ich oben. In der geräumigen gemütlichen Ferienwohnung. Freigang-Katzen gab es immer bei den Ohlsens. Als erstes lernte ich JANUSZ kennen. Einen schwarzen „umfangreichen “ Normal-Kater. Der gerne auf der Menschen-Brust lag und schlief und sich genüsslich dabei kraulen ließ. Danach wurde Pieterke aus dem örtlichen Tierheim geholt. Ein liebevoller schwarzer kleiner Sausewind, mit weißen Pfoten, der – wenn ich es mir im Garten auf der Liege gemütlich machte – am liebsten da drunter, im Schatten, lag. Zum absoluten Highlight wurde dann in den 90er Jahren der rotbraune Kater FELIX. 

Elke Ohlsen mahnte immer: Auf gar keinen Fall in die Ferienwohnung lassen. Von wegen der Haare. Von wegen: der nächsten Ferien- beziehungsweise Bade-Gäste wie sie auf Borkum genannt werden. Falls die eine Allergie haben. War mir wurscht. Sobald die Vermieter „auf Arbeit“ waren, durfte Felix zu mir. Und dies ließ er sich nicht zweimal sagen. Kam zu mir die Treppen hoch, ließ sich gerne mit guter Nahrung durchfüttern, um sich dann genüsslich ins weiche Federbett zu legen, um ausgiebig zu pennen. „Hast du Felix gesehen?“, fragte Elke Ohlsen „Keine Ahnung“, antwortete ich. „Er hat schon wieder sein Futter nicht angerührt“, staunte sie. Hatte er dann ausgepennt und sich ausgiebig geputzt und einige Schmuseeinheiten absolviert, legte er sich am Liebsten bei mir im Wohnzimmer in den Sessel, um mich beim Urlaubern zu unterstützen. Abends ist er dann abgehauen, um sein Revier zu begutachten. Tote Mäuse fand ich öfters als Geschenk vor der Schlafzimmertür. Als Morgengabe. Von diesem wunderbaren Ferien-Begleiter, der eines Tages – wie mir Elke nach Berlin schrieb – vom „scharfen“ Hund des Jagdaufsehers totgebissen wurde. Auf seinem Ohlsen-Gelände. Weil der Hund nicht angeleint war, wie es eigentlich Vorschrift ist. FELIX, der Kater bleibt unvergessen.

2.)  Die KATZEN-HITPARADE:     BESTER KATZEN-Film: „ARISTOCATS“, der Disney-Zeichentrickfilm von 1970.    BESTE KATZEN-COMIC-SERIE: „GARFIELD“.    BESTE KATZEN-LEKTÜRE: BOB, DER STREUNER“ von James Bowen (wurde inzwischen auch verfilmt/s. Kino-KRITIK).   Bester KATZEN-KALENDER: Der  wöchentliche LITERARISCHE KATZENKALENDER  aus dem Hause „Schöffling & Co.“ (DAS Geburtstags- bzw. Weihnachtsgeschenk), mit seinen herrlichen Fotos  und feinen Sprüchen  sowie   BESTER KATZEN-RATGEBER: „WOHNUNGSKATZEN – Wohlfühl-Basis für kleine Tiger“ von Gabriele Linke-Grün (im Gräfe- und Unzer-Verlag).

Was übersehen? Vergessen? Diesbezügliche Liebhaber-Meldungen werden gerne entgegengenommen.

Wünsche eine pfotige Woche. Mit HERZlichen Fell-Grüßen aus Berlin:  PÖNI Pönack, der mit dem Katzen gerne flüstert