Perfect World Kritik

PERFECT WORLD“ von Tom Elling (B + R; Dänemark 1990; 76 Minuten; Star D in Originalfassung: 1990)

Der Film ist in schwarz/weiß gedreht. Es gibt viele Bilder, in denen Wasser, Regen, Rauch und Nebel eine Rolle spielen.
Schöne Bilder, die eine utopische Atmosphäre schaffen.
Im Vordergrund des Filmes stehen zwei etwa gleichaltrige Frauen. In fast allen Bildern sind diese Frauen zu sehen.
Meist redet eine von ihnen, manchmal auch beide. Ihre Sprache erinnert an Gedichte. Sie haben eine Privatsprache, die für Außenstehende nicht verständlich ist. Deshalb sieht der Zuschauer im Film auch keine Zusammenhänge. „Perfect World“ hat keine Handlung. Manchmal hat man den Eindruck, die beiden Frauen warten auf etwas. Aber schließlich passiert eben doch nichts.

„Perfect World“ ist ein Dialogfilm mit schönen Bildern, die für die grobe Videoqualität eigentlich zu schade sind. Und die Sprache im Film ist poetisch, aber nicht nachvollziehbar (= 2 ½ PÖNIs).