Oh, wie schön ist Panama Kritik

OH, WIE SCHÖN IST PANAMA“ von Martin Otevrel (D 2006; 70 Minuten; Start D: 28.09.2006); einem 1967 im tschechischen Zlin geborenen Animationsfilmer, der seit 1998 im hiesigen TV-„Tigerentenclub“ mit den berühmten Janosch-Figuren arbeitet. Apropos: Janoschs „Oh, wie schön ist Panama“ erschien 1978 und ist nach wie vor, unter seinen etwa 300 Kinderbüchern, DER Bestseller des heute auf Teneriffa zurückgezogen lebenden 75jährigen Autors.

Die Geschichte um den kleinen Bären und den kleinen Tiger, die sich auf die Suche nach dem „Land ihrer Träume“ begeben, ist nach dem Sinne-Spruch „Der Weg ist das Ziel“ für Kleinkinder & Anhang liebenswürdig gestrickt. Mit einem Bisschen mehr „Action“ als das Original, und auch ohne das legendäre „rote Sofa“, dafür mit freundlich-charmanten „Zuhause ist´s doch am Schönsten“-Motiven, schrullig-netten Geschöpfen, sowohl in den Haupt-Typen wie auch bei den Klasse-Nebenfiguren (Knilch Schnuddel; der gehetzte Hasen-Postbote…), ist mit poetisch-orchestralen (Geigen-)Klängen (vom Philharmonischen Orchester, München) begleitet und wartet mit liebevollen Klein-Gags am Rande auf.

Niedliches Kleinkinder-Road-Movie, mit den kauzigen Promi-Stimmen von TIL SCHWEIGER (Tiger), DIETMAR BÄR (Bär), ANGE ENGELKE (Fisch), Ralf Schmitz (Schnuddel), Mirco Nontschew (Reiseesel Mallorca), Santiago Ziesmer (Posthase) und FRIEDRICH SCHÖNFELDER (Paradiesvogel). Nach den deutschen Animations-Familienfilmen à la „Der kleine Eisbär“, „Felix, der Hase“ oder „Urmel aus dem Eis“ werden nun die GANZ KLEINEN Interessenten nett kino-„bedient“ (=3 PÖNIs).