Oberst Redl Kritik

Zumindest ein beachtlicher künstlerischer Erfolg war „OBERST REDL“ von Istvan Szabo (B+R; D/Ungarn/Ö/Jugoslawien 1985; 144 Minuten; Start D: 29.03.1985). Dabei überzeugte einmal mehr KLAUS MARIA BRANDAUER in der Titelrolle, der wie einst Orson Welles die Szenerie total beherrscht.

„Oberst Redl“ ist die auf authentischem Material beruhende Geschichte um einen Offizier-Aufsteiger in der österreichisch-ungarischen Monarchie, der seine Identität aufs Spiel setzt, um vorwärts zu kommen. Dass er dabei doch nur politischer Spielball von anderen ist, wird ihm erst zu spät bewusst. Wie gesagt, Klaus Maria Brandauer in einer Glanzrolle, dank
seiner darstellerischen Kunst ist der Film ein brillantes Erlebnis (= 4 PÖNIs).