Number 23 Kritik

NUMBER 23“ von Joel Schumacher (USA 2007; 98 Minuten; Start D: 22.03.2007); Jahrgang ´39, einem der besseren Hollywood-Routiniers („Falling Down – Ein ganz normaler Tag“; „Batman“/“Batman Forever“; „Der Klient“/“Die Jury; „Das Phantom der Oper“). Hier ist mal wieder „das Okkulte“ das vermeintliche Spannungs-Thema: Scheinbar unscheinbarer Tierfänger „verheddert“ sich in der „bösen Zahl 23“ und verfängt sich in Paranoia und Mordgelüsten.

Der Auslöser: Ein im Antiquariat gefundenes rotes Büchlein, in dem der Roman „Die Zahl 23“ nach und nach zu Realitäts- bzw. Identitätsverlust/Wahnsinn + blutigen Motiven führt. Was ist Einbildung/was „nur geträumte“ Alptraum-Panik/was „wirklich“???

Wieso diese Papier-Ähnlichkeiten mit der eigenen Existenz? Verquaste Mysterie-Chose, sehr düsteres und auch blutiges Szenario, und mittendrin dieser nun auf „ganz anderen Pfaden“ werkelnde Ex-Komiker- Melancholiker JIM CARREY („Dumm und Dümmer“; „Die Truman Show“; „Die Maske“) als gepeinigter Psycho-Held. Ist zerquatscht, gibt sich plump wie unlogisch in Richtung Verschwörungstheorien; von illustrer Magie keine Spur, alberne Langeweile macht sich bei dieser „theoretischen Doppelbödigkeit“ trotz vieler virtueller Trickserei dauer-breit. Ach nö (= 2 PÖNIs).