Nonnen auf der Flucht Kritik

NONNEN AUF DER FLUCHT“ von Jonathan Lynn (B + R; USA 1990; K: Michael Garfath; M: Hidden Faces; 89 Minuten; Start D: 28.06.1990).

In dem bemühen sich zwei nicht mehr ganz frische Klein-Ganoven um den Ausstieg und Neuanfang in Rio. Also klauen sie eine Aktentasch mit Geld und sitzen schon mitten drin im Schlamassel. Ihre eigene Gang ist ebenso hinter ihnen her wie eine China-Bande. Es bleibt Brian und Charlie nichts anderes übrig, als sich in eine nahegelegene Nonnenschule zu flüchten, um dort dank ihrer Verkleidungskünste für einige Zeit unterzutauchen. „Nonnen auf der Flucht“ ist so was wie einst “Charley’s Tante“ mal zwei. Und obwohl der ehemalige Monty Python Eric Idle und Englands Komiker-Robbie Coltrane das komische Duo spielen, will der Unterhaltungsfunke nicht rüberspringen. Zu dünn und lahm, zu geschwätzig und einfallslos sind Stoff und Inszenierung. Die eingefügte Romanze mit einer kurzsichtigen Kellnerin bringt auch keine zusätzlichen Lacher, sondern mündet nur in allgemeine Peinlichkeit.

„Nonnen auf der Flucht“ kann man als Zuschauer nur wörtlich nehmen: Nur aufstehen und nichts wie weg…(= 1 PÖNI)!