Navigator Kritik

Eine cineastische Überraschung war schon auf den vorjährigen Hofer Filmtagen der australisch-neuseeländische Film „DER NAVIGATOR“ von Vincent Ward (Co-B+R; Sowjetunion 1988; 93 Minuten; Start D: 1989). Der spielt, zunächst, im Mittelalter in einer kleinen Gemeinde.

Die fühlt sich von der Pest bedroht und will zur Abkehr und Rettung Gott ein Opfer bringen. Eine mittelalterliche Odyssee beginnt. Zu sechst brechen sie auf, um auf der anderen Seite der Welt nach einer geeigneten Kathedrale zu suchen, wo der Aberglaube Erfüllung finden soll. Dabei landen sie nach vielen Mühseligkeiten im Neuseeland von heute. Wo die eigentlichen Aufregungen erst wirklich losgehen.

Welch eine faszinierende Idee! Denn die Konfrontationen bei Mittelalter und Neuzeit erweisen sich als pikante Reizpunkte wie Feuer und Wasser.

“Der
Navigator“ ist ein aberwitziges Fantasy-Spiel, ist eine amüsante Poesie, volle Zeitreise mit urigen Situationen und Personen (= 4 PÖNIs).