Mond über Parador Kritik

MOND ÜBER PARADOR“ von Paul Mazursky (USA 1988; 103 Minuten; Start D: 11.05.1989).

Der hat uns schon mit einigen schönen Komödien-Frechheiten wie “Harry und Tonto“, “Ein Haar in der Suppe“ oder“Zoff in Beverly Hills“ überrascht.

In “Mond über Parador“ muss ein mittelmäßiger US-Schauspieler in einem karibischen Diktatur-Staat für den gestorbenen Diktator “einspringen“ und wird dabei zum intriganten Spielball eines ehrgeizigen Polizeichefs. Der vorzügliche Richard Dreyfuss überzeugt in der Hauptrolle als eingebildeter, überkandidelter, egoistischer und pfiffiger Mime, der das teilweise makabre Spiel schließlich selbst in die Hände nimmt, um heil herauszukommen. “Mond über Parador“ kann sich aber auch nicht zwischen Gift und Klamotte entscheiden, ist zu unentschlossen zwischen Polit-Satire und Quatsch. Aber immer wieder Richard Dreyfuss mit seinem energischen, doppeldeutigen Auftreten rettet die Chose ganz gut bis zum witzigen Finale.

Ein Film für den Kurzgenuss (= 2 ½ PÖNIs).