Mississippi Burning Kritik

MISSISSIPPI BURNING“ von Alan Parker (USA 1988; 128 Minuten; Start D: 06.04.1989).

Er ist im amerikanischen Süden im Sommer von 1964 angesiedelt. Drei junge Bürgerrechtler, zwei Weiße und ein Schwarzer, werden von Anhängern der Rassisten-Bewegung Ku-Klux-Klan ermordet. Zwei FBI-Agenten (GENE HACKMAN und WILLEM DAFOE) sind mit der Aufklärung vor Ort beauftragt. Als sie ankommen, werden sie vom Sheriff gleich über den “richtigen“ Standpunkt unterrichtet, aber Anderson und Ward hören nicht auf. Schnüffeln weiter herum, wobei ihre praktischen Methoden und Ansichten höchst unterschiedlich sind. Während der jüngere Ward, ein Intellektueller und Harvard-Absolvent, den rein gesetzlichen, legalen Weg beschreitet, macht sich der ausgefuchste Anderson der aus der Gegend stammt und selbst mal Sheriff war, nichts vor. Umgeht die gültigen Spielregeln und verschafft sich auf nicht sehr feine Weise Informationen, Ärger und Respekt. Der Bürgermeister ist aufgebracht. Doch das FBI, inzwischen mit einer Hundertschaft angetreten, lässt nicht locker. Und als schließlich die drei Bürgerrechtler aufgefunden werden, eskaliert das Geschehen. Es kommt zu brutalen Konfrontationen.

“Mississippi Burning“ von Alan Parker ist ein exzellenter politischer
Action-Reißer, der die explosive Atmosphäre um blinden Hass und Dauer-Vorurteile sehr laut und präzise beschreibt. Die Hauptrollen sind mit Willem Dafoe und Gene Hackman bestens besetzt. Die Bilder vom Kamera-Chef Peter Biziou sind packend und klagen überzeugend an. Ein rabiater, spannender,
wirkungsvoller, Kopf und Bauch beschäftigender Film über die schlimmen Schattenseiten Amerikas: “Mississippi Burning“ von Alan Parker (= 4 PÖNIs).