Nacht ist jung Kritik

DIE NACHT IST JUNG“ von Leos Carax (B+R; Fr 1986; 116 Minuten; Start D: 11.02.1988). Der Regisseur ist gerade 28 geworden und erzählt hier von einer melancholischen Endzeitstimmung.

„Die Nacht ist jung“ ist ein poetischer Krimi um zwei rivalisierende Gruppen in Paris, um eine die Menschen bedrohende tödliche Krankheit und einen Virus mit zeitkritischem Bezug. Denn der befällt diejenigen, die Liebe machen ohne zu lieben.

Ein ästhetisch schöner, glatter, spannender Film um Liebe und Kino-Magie, mit Michel Piccoli in einer der Hauptrollen. „Die Nacht ist jung“, das ist ein „film noir“-Vergnügen von heute. Unbedingt ansehen (= 4 PÖNIs).