DIE NACHT HAT IHREN PREIS

Um moderne Draculas, um Blutsauger wie du und ich geht es in dem amerikanischen Horrorstoff „DIE NACHT HAT IHREN PREIS“ von Kathryn Bigelow (B+R; USA 1987; 94 Minuten; Start D: 02.06.1988).

Ausgerechnet in Oklahoma reist eine sechsköpfige Vampirschar wie eine Gang durch die Gegend, um eine ekelhafte Spur von Tod und Zerstörung zu hinterlassen. Wie immer sind die Untoten gegen Waffen und Kugeln aller Art gefeit, während einzig das Sonnenlicht sie auszuschalten vermag. Als ein lieber Sonnyboy vom Lande in ihre Gruppe „eingebissen“ und aufgenommen wird, beginnt der erotische Teil in dieser brutal gestrickten Story mit Western- und Heimatfilmelementen. Die schließlich einmal mehr den Zusammenhalt der Familie beschwört, durch den das Böse dieser Welt abzuwehren ist.

„Eine verhängnisvolle Affäre“ und ihre Auswirkungen: Gehst du einmal fremd, verlässt du den Hort deiner Familie, treibst du dich „anderswo“ herum, kann es dir dreckig gehen. So ist auch „Die Nacht hat ihren Preis“ wieder einer jener Durchhalte- und Beruhigungsfilme dieser Zeit, nur jetzt eben im Horror-Genre angesiedelt. Fortsetzung folgt sicher (= 1 ½ PÖNIs).

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