Mr. North Kritik

Schönes Märchen-Kintopp bringt „MR. NORTH – LIEBLING DER GÖTTER“ von Danny Huston (USA 1988; 93 Minuten; Start D: 01.12.1988); dem Sohn des großen John Huston.

Basierend auf dem letzten Roman von Thornton Wilder spielt er 1926 an der amerikanischen Ostküste, in Newport, Rhode Island. Dorthin verschlägt es einen ebenso netten wie cleveren jungen Mann. Er jobbt als Lehrer, Vorleser, Tennistrainer und Kinderaufpasser und bekommt schnell Kontakt mit den neugierigen Einheimischen. Und: Dieser jugendliche Pfiffikus Mr. North besitzt zudem ein ganz außergewöhnliches Talent, bei dem buchstäblich die Funken sprühen….

“Mr. North – Liebling der Götter“ ist der ziemlich gerade Aufstieg eines Niemand, der seine Fähigkeiten und sein Wissen gut nutzt, um Klassenschranken zu überwinden. Dabei bleibt die Inszenierung jederzeit freundlich und lebt von dem vorzüglichen Schauspieler-Ensemble. Anthony Edwards, Robert Mitchum, Anjelica Huston und Harry Dean Stanton sowie Lauren Bacall sind gut-gelaunte Mitstreiter und feine Komödianten.

“Mr. North – Liebling der Götter“ ist als Auftakt für einen unterhaltsamen Abend nicht schlecht (= 3 PÖNIs).