Mr. Destiny Kritik

Larry ist ein Durchschnittsmensch. Larry wird heute 35 und glaubt, das “wirkliche“ Leben verpasst zu haben. Verpasst dadurch, weil er als Kid bei. einem wichtigen Baseballspiel den Ball um Zentimeter verfehlt hat. Der Schlag, der wär‘s gewesen, der hätte ihm die Leiter zu Karriere, Ruhm und viel Geld gebracht. Denkt Larry.
Und trifft auf den geheimnisvollen „MR. DESTINY“ von James Orr (USA 1990; 110 Minuten; Start D: 12.10.1990); also “Mr. Schicksal“.

Der kennt einen Drink, bei dem sich die tollsten Wünsche erfüllen lassen. Gesagt, getrunken. Larry bekommt plötzlich eine zweite Chance.

Nun ist er reich und mächtig. Hat ein schönes großes Haus, ist mit einer attraktiven Frau verheiratet, und Kinder toben auch herum. Aber auch jetzt wird Larry nicht glücklich. Fühlt sich zu seiner früheren Ehefrau hingezogen, mit der ihn aber nun nichts mehr verbindet, Ganz im Gegenteil.
Sie ist heute Gewerkschaftssprecherin und macht dem Industrieboss Larry ganz schön die Hölle heiß. Dach dann taucht “Mr. Destiny“ wieder auf, und Larry hat seine Lektion gelernt.

‘Was Sie schon immer mal über das Schicksal wissen wollten…‘ ist das Motto der märchenhaften, turbulenten Komödie “Mr. Destiny“. Die funktioniert, weil Stars wie James Belushi, Michael Caine und Linda Hamilton gut bei Laune sind und den zweideutigen Spaß munter über die Unterhaltungsrunden bringen (= 3 ½ PÖNIs).