Morphium – Die Nadel Kinokritik

MORPHIUM – DIE NADEL“ von Rashid Nugmanow (Sowjetunion 1988; 81 Minuten; Start D: 1989).

In dem geht es um Musik, Drogen, Kids, Rock ‘n‘ Roll und Kung Fu auf russisch. Ein junger Typ, Marke James Dean auf asiatisch, kommt nach Alma Ata. Irgendwie ist er in Mafiageschäfte verstrickt, versucht einer Freundin beim Drogenentzug zu helfen, gerät andauernd an undurchsichtige, schräge Gestalten.

“Morphium – Die Nadel“ ist weniger zu beschreiben und mehr zu erleben. Er ist ebenso abstrakt wie melodramatisch, mit surrealen Momenten durchsetzt, abgehoben, universell. Motto: Leute im Niemandsland. Wer sich mal auf ein außergewöhnliches Spielfilm-Experiment einlassen will, ist bei diesem Stoff genau richtig (= 3 PÖNIs).