Mord und Margaritas Kritik

MORD UND MARGARITAS“ von Richard Shepard (B+R; USA/D/Irland 2005; 96 Minuten; Start D: 20.04.2006); ist für den Mit-Produzenten und Hauptakteur PIERCE BROSNAN der ENDGÜLTIGE Abschied vom Edel-Agenten 007. Er mimt hier einen schmierigen, eitlen Auftragskiller, der sich in einer neurotischen Identitätskrise befindet und an Einsamkeit und dem Mangel an sozialen Kontakten/Bindungen leidet. Als er mit einem einen „normalen“ Geschäftsmann in Kontakt kommt und dem bei einem Deal „behilflich“ ist, gerät dessen „normales“ (Geschäfts- wie Privat-)Leben bald danach außer Fugen. Denn der Midlife-Crisis-Killer-Typ, der seine Ruhe und Professionalität völlig verloren hat, steht jetzt selbst auf der Abschussliste seiner Auftraggeber und benötigt nun für seinen aktuellen Auftrag einen Komplizen.

Pierce Brosnan sieht – grässlich – aus, wie der abgemagerte Karl Lagerfeld, und bleibt als selbstgefälliger Profi zu selbstironisch-blass, während GREG KINNEAR hier die nicht besonders aufregende Loser-Figur aus dem „bürgerlichen Lager“ mimt, die er auch schon in „Besser geht`s nicht“ (viel besser) darstellte. Unter-Durchschnittskomödie, ohne Biss, Charme und Spannung. Plätschert so dahin…( = 2 PÖNIs).