Monster House Kritik

MONSTER HOUSE“ von Debütant Gil Kenan (USA 2006; 91 Minuten; Start D: 24.06.2006); unter Produktionshilfe von den „Oscar“-Preisträgern Steven Spielberg und Robert Zemeckis/“Forrest Gump“/“Falsches Spiel mit Roger Rabbit“. Um es gleich vorwegzunehmen, der Film bietet Computer-Animation auf sehr hohem Niveau.
Nachdem die Filmfirma Warner Bros. vor 2 Jahren das Abenteuer-Märchen „Der Polarexpress“ im sog. „Motion-Capture-Technik-Verfahren“ herausbrachte – dabei werden Szenen, die von realen Schauspielern (damals u.a. Tom Hanks) gespielt werden, auf digitale Figuren/in eine digital belebte Welt übertragen -, zeigt dieser neue Streich nun das von der Fa. „Sony Pictures Imageworks“ entwickelte ähnliche Animationsverfahren „Performance Capture“.

Thema: Drei neugierige Kids und ihr Abenteuer-Trip in ein marodes Nachbar-Haus mit höchst seltsamem „Eigenleben“. In der gruseligen Mischung aus Kinder-Komödie und Horrorspaß eine schrill-schräge, köstliche Achterbahnfahrt in/um ein „gefräßiges Spukhaus“. Durchaus dann familientauglich, wenn man sich auch auf dem realen Rummelplatz mit den „schnellen Attraktionen“ wohlfühlt….. Für die verschiedenen Figuren standen namhafte Akteure wie STEVE BUSCEMI („The Big Lebowski“) und Sam Lerner zur „technischen Verfügung“ (= 3 PÖNIs).