Mondsüchtig Kritik

In
MONDSÜCHTIG“ von Norman Jewison (USA 1987; 102 Minuten; Start D: 17.03.1988) kann CHER nach „Suspect – Unter Verdacht“ zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit auf der Leinwand triumphieren. Sie spielt hier eine Amerikanerin aus einer alten italienischen Familie, die sich mittenmal zwischen zwei Männern, ihrer puritanischen Erziehung und ihren Gefühlen entscheiden muss.

“Mondsüchtig“ ist ein liebenswert-betulicher Streifen, der sich im gepflegt-altmodischen Hollywood – Stil entwickelt und dabei Qualitäten des guten, alten amerikanischen Komödien-Kinos vorzeigt. Der mit den Klischees der Liebes- und Familienfilme hantiert, ohne sie unbedingt umzumodeln, mit ihnen vergnüglich herumspielt, herumalbert. Die Gefühle von Menschen werden augenzwinkernd beschrieben, aber nicht denunziert; und dabei kommt so eine sympathisch-heitere Stimmung auf, derer man sich nie zu schämen braucht.

„Mondsüchtig“ ist 102 Minuten feines, kleines Kintopp für den Bauch, zum Zurücklehnen, Schmunzeln und Mal-So-Richtig-Gut-Gehen-Lassen…(= 4 PÖNIs).