Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld Kritik

MILAGRO – DER KRIEG IM BOHNENFELD“ von Robert Redford (USA 1988; 117 Minuten; Start D: 04.08.1988); erzählt er von einem kleinen, idyllisch gelegenen Ort im nördlichen New Mexiko. Wo eines Tages skrupellose Geschäftemacher und dumme Politiker einfallen, um in ganz großem Stil und Aufwand ein supermodernes Ferienzentrum zu bauen. Natürlich mit scheinheiligen Argumenten und blinden Wachstums- und Wohlstandsversprechungen. Doch dann regt sich erster, minimaler und unerwarteter Widerstand. Ein junger, mittelloser Farmer beginnt plötzlich, sein Land zu bewässern, um Bohnen anzubauen. Das passt natürlich überhaupt nicht ins Konzept der Baulöwen und löst Streitereien und Aggressionen auf beiden Seiten aus. Sogar die ganz Alten unter den Einheimischen beginnen da mitzumischen

“Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld“ von Robert Redford erzählt von einer leisen Rebellion. Erzählt von Menschen, die sich gegen die Zerstörung von Natur und Lebensraum wehren. Die aufmüpfig werden, obwohl sie doch als “schwach“ gelten und eigentlich gegen das intrigante Treiben der Reichen und Mächtigen keine Chance haben. Die sich mit ihrer einfachen, aber überzeugenden solidarischen Gegenwehr und Haltung ihren Stolz und ihren Lebensmut erhalten. Und die dabei schlitzohrig vorgehen: Charme, Poesie und Witz triumphieren in diesem ebenso klugen wie märchenhaft-listigen Spiel.

“Milagro – Der Krieg im Bohnenfeld“ ist einer der besten Filme, die je gemacht wurden. Ganz einfach, klar, spannend, witzig und berührend. Prädikat: Ansehen, unbedingt ansehen (= 5 PÖNIs)!