Mein Vater, der Held Kritik

Also: Ich stell‘ mir das folgende Situation vor, um die Mitwirkung von GERARD DEPARDIEU in diesem Film verstehen zu können. Er war nach seinem anstrengenden Kraftakt mit “Cyrano von Bergerac“ sehr müde. Was tun? Urlaub. Am besten auf Maurizius. Ein pfiffiger Produzent. aber lässt nicht locker. Warum sollen wir nicht “nebenbei“ eine Kamera laufen lassen, wenn Du Dich in der Sonne bewegst…?? Gesagt, getan. Aber eine Geschichte muss auch irgendwie her. Wie wär‘s mit…eifersüchtiger Vater und kindreife Tochter? Ein bisschen Streit, ein bisschen Missverständnisse, ein bisschen Spinnereien, ein bisschen Kabbeleien und fertig ist das Urlaubsfilmchen.

Das wurde dann mit „MEIN VATER DER HELD“ von Gérard Lauzier (B+R; Fr 1991; 105 Minuten; Start D: 16.01.1992) betitelt und startet nun im Kino. Regie: Gerard Lauzier. “Mein Vater der Held“ mit Gerard Depardieu als Urlaubs-Kasper ist selbst für die eingefleischtesten Anhänger dieses großartigen Schauspielers eine Zumutung (= 1 PÖNI).