Mein Schatz, unsere Familie und ich Kritik

MEIN SCHATZ, UNSERE FAMILIE UND ICH“ von Seth Gordon (USA 2008; 88 Minuten; Start D: 04.12.2008); ist der misslungene Debütfilm des Dokumentarfilmers. Obwohl solch hochkarätige Hollywood-Schauspieler wie die “Oscar“-Preisträgerin REESE WHITERSPOON (“Walk The Line“), der “große Teddy Bär-Clown“ VINCE VAUGHN (“Die Hochzeits-Crasher“) sowie, in Nebenrollen, die “Oscar“-Stars MARY STEENBURGEN, ROBERT DUVALL, SISSY SPACEK sowie der Angelina-Jolie-Dad JON VOIGHT mitmischen, fühlen sich die nur 80 Laufminuten wie quälende “4 Stunden“ an.

Ein trauscheinloses Paar. In San Francisco. Beider Eltern sind geschieden und leben in neuen partnerschaftlichen Gemeinschaften. Also müsste man am Heiligabend gleich 4 x “Weihnachten feiern“. Als sie “stattdessen“ in die Urlaubssonne abhauen wollen, ist dicker Nebel über der Stadt. Und das Live-Fernsehen ist auch anwesend, so dass die Absagen-Ausreden nun nicht mehr gelten. Notgedrungen begibt man sich auf die familiäre Horror-Tour.

Quatschig-zerredet, doof, mit viel zu dick-aufgetragenen, abgedroschenen “Gags“, schleppt sich die Chose von einer Nerven-Show zur nächsten. Inmitten eines zumeist asozialen wie chaotischen Umfelds müssen sich die Beiden erniedrigen, blödkommen, beleidigen, attackieren lassen. Warum sie diese permanenten Belästigungen ertragen bzw. durchhalten ??? /

Ein schrecklich doofes, bescheuertes ‚Vergnügen‘ (= 1 PÖNI).