LOVE AFTER LOVE

PÖNIs:   (1/5)

„LOVE AFTER LOVE“ von Russell Harbaugh (Co-B + R; USA 2017; Co-B: Eric Mendelsohn; K: Chris Teague; M: David Shire; 93 Minuten; deutscher Kino-Start: 01.08.2019); bei manchen neuen Filmen ist zu fragen, warum sie überhaupt ins Kino gelangen. Wie hier, wo ein US-Independent-Streifen, der vor zwei Jahren gedreht wurde, jetzt plötzlich auf unsere Leinwände gelangt.

Denn – diese Geschichte um eine amerikanische Mittelstandsfamily, in der es ums Sterben und queres Leben geht, kommt nicht an. Ist nur oberflächlich identifizierbar. Co-Autor und Debüt-Regisseur Russell Harbaugh blickt auf eine Gemeinschaft, in der gerade das Oberhaupt einen qualvollen Tod stirbt. Danach bemühen sich Witwe (ANDIE MacDOWELL; mit ihrem Standard-Lächeln) und zwei erwachsene Söhne (CHRIS O’DOWD + JAMES ADOMIAN) um ein halbwegs geordnetes „Weitermachen“, landen aber zumeist bei Unsicherheit, Panik und Hysterie. Was zu Entfremdungen mit- und untereinander führt. Und für Uns-Betrachter weitgehend uninteressant bleibt und enorm langweilt. Dieses Personal und ihre Identitäten sind fürs hiesige Kino eher eine simple Neben-, denn eine spannende emotionale Hauptsache.

Überflüssig (= 1 PÖNI).

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