How to Be Single Kritik

HOW TO BE SINGLE“ von Christian Ditter (USA 2015; B: Abby Kohn, Marc Silverstein, Dana Fox; K: Christioan Rein; M: Fil Eisler; 109 Minuten; Start D: 07.04.2016); der deutsche Regisseur CHRISTIAN DITTER, 1977 in Lahn-Gießen geboren und mit Filmen wie 3 x „Vorstadtkrokodile“, „Wickie auf großer Fahrt“ und zuletzt „Love, Rosie –Für immer vielleicht“ bekannt geworden, hat sein erstes Hollywood-Ticket verdaddelt. Beim Thema: alleinstehende New Yorker Frauen, mal mit Furien-Appeal (die pfundige Ulk-Mamsell REBEL WILSON aus „Brautalarm“), mal mit Sensibel-Trauma („Fifty Shades“-Mädel-Schnute DAKOTA JOHNSON), mal mit Panik-Attacken (LESLIE MANN, mit einer grässlich-piksigen Originalstimme). Man möchte so gerne d e n Traum-Clown finden und binden, aber irgendwie klappt das nicht. Oder ist halt nur zeitlich begrenzt. Also wird weiter auf „Party“ gemacht, um wenigstens im Suff-Dance die Sau ‚rauszulassen. Mit begleitenden Sprüchen wie „Männer gilt es, für Gratis-Drinks auszunutzen“. Oder, noch komischer: „Und kein Emoji, sonst gibt’s was auf die Möpse“.

Sie wollen, sie beabsichtigen, glücklich zu werden und benehmen sich nur wie beknackte Gören. Was daran auch nur annähernd unterhaltsam sein soll, ist dem total langweiligen Überlänge-Quatsch nicht zu entnehmen. „How to be Single“ ist witzloses weibisches „Hangover“-Pusten (= 1 PÖNI).

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