HORTON HÖRT EIN HU!

PÖNIs: (3/5)

„HORTON HÖRT EIN HU!“ von Jimmy Hayward und Steve Martino (USA 2007; B: Ken Daurio, Cinco Paul; nach dem gleich. Kinderbuch von Dr. Seuss/1954; M: John Powell; 86 Minuten; deutscher Kino-Start: 13.03.2008); ist ein neuer Zeichentrick/Computer-Animationsfilm. Er basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Theodor Seuss Geisel (*1904 – †1991), genannt DR. SEUSS, aus dem Jahr 1954. Dr. Seuss war ein amerikanischer Kinderbuch-Autor und Cartoon-Zeichner, der in Europa vor allem als Erfinder des weihnachtshassenden, grünen GRINCHs mit dem Buch „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“/1957 bekannt ist (s. gleichnamiger Film mit Jim Carrey/2000).

Hier nun geht es um den Gedanken, dass WIR nicht ALLEIN auf diesem Planeten Erde sind, sondern dass es hier auch “andere Lebewesen“ gibt. Zum Beispiel die Staubkorn-Wesen. Elefant Horton hört auf dem angewehten Staubkorn einer Rosa-Blume einen leisen Schrei und geht “der Sache“ auf die Spur. Gegen alle Vernunft und vor allem gegen den Hohn, Spott und das Gelächter-Angemache der anderen Dschungelbewohner. Vor allem die schnippisch-strenge Känguru-Mutter will DAVON nichts hören/wissen. Sie missbilligt Hortons “Spinnereien“. Mit Hilfe eines russischstämmigen Geiers und des Affen-Mobs will sie ihn dazu bringen, der angeblichen Parallel-Welt abzuschwören.

“Was man nicht sehen kann, das existiert nicht“. Basta! So sind auch im Tierreich die gesellschaftlichen Regeln und so sollen sie auch bleiben. Doch Horton bleibt stur und riskiert einiges, um den in Bedrängnis geratenen staubkorngroßen Hu-Heimern zu helfen. Demokratie plus Moral plus Phantasie, auch WINZLINGE haben hier eine ironische Spaß-Chance. Allerdings wird viel zu viel geplappert, und das Thema erlahmt auch nach und nach. Nettes Plauder-Werk, das aber weder in der Typenzeichnung noch in seiner Originalität größer punktet. Die Unterhaltungsquote bleibt überschaubar.

Im Original sprechen u.a. JIM CARREY (Horton) und CAROL BURNETT (Känguru); für die – Uns-Journalisten vorab nicht zu sehende/zu hörende – deutsche Fassung wurden CHRISTOPH MARIA HERBST und ANKE ENGELKE verpflichtet (= 3 PÖNIs).

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