HOLMES UND WATSON

„HOLMES UND WATSON“ von Etan Cohen (B + R; USA 2016/2017; K: Oliver Wood; M: Mark Mothersbaugh; 90 Minuten; deutscher Kino-Start: 07.02.2019); NEIN, nicht Ethan Coen, einer der berühmten Coen-Brüder, sondern der Israel-stämmige ETAN Cohen, der 2015 sein Hollywood-Debüt mit dem Streifen „Der Knastcoach“ gab. Hier gerät ihm eine Sherlock & Doktor-Nummer zur fürchterlichen, affektierten, kotzenden Film-Grütze.

WILL FERRELL, 51, & JOHN C. REILLY, 52, die 2008 schon mal in „Stiefbrüder“ unselig zusammen auftraten (s. Kino-KRITIK), dafür aber 2006 in „Ricky Bobby – König der Rennfahrer“ (s. Kino-KRITIK) viel schön-krummen Anarcho-Blödsinn veranstalteten, sind hier als das detektivische, britische Klassiker-Paar peinlich, unangenehm, nur voll dusslig. Holmes (Ferrell) ist nur lächerlich überzeichnet, dumm & dämlich, weit über jede Schmerzgrenze hinaus affektiert, arrogant, dass es weh-tut; während Watson als eine einzige dumme Bazi-Type mit Behämmerten-Status auftritt. Nichts ist hier auch nur ansatzweise witzig, pointiert, lustig, etwas komisch. Von einer auch nur achtelwegs amüsanten Handlung zu sprechen, ist nicht möglich. Nur irgendwelche beliebigen, belanglosen, abgeschmackten, angefaulten Pflaumen-Gags laufen hier ab; unterbrochen durch Anzüglichkeiten und Gekotze. Was für ein schwachsinniger so genannter Schabernack.

Dieser Kinofilm-Irrsinn macht einen nur fassungslos (= 0 PÖNIs).