Hairspray Kritik

Der durch Filme wie “Pink Flamingos“, “Female Trouble“ oder “Polyester“ bekannt gewordene amerikanische Underground-Regisseur verdiente sich lange Jahre den Titel als “Meister des schlechten Geschmacks“.

Mit „HAIRSPRAY“ von John Waters (B+R; USA 1988; 92 Minuten; Start D: 04.08.1988); schuf er allerdings nun eine eher zurückhaltende, nette Chaos-Komödie mit Teenie-Touch die aber, so Wolfgang Brenner im “Tip“, “zwar keine ekelhaften Kunststückchen“ mehr vorführt, dafür “die Geschichte um den gloriosen Aufstieg einer fetten Teenager-Prinzessin im schrillen Ambiente der Sechziger“ immer noch reichlich böse erzählt. Dazu ist noch einmal Divine zu erleben die gewichtigste männliche Tunte der Leinwandgeschichte, die bekanntlich im März verstarb.

“Hairspray“, das ist ein kleines, schräges Vergnügen für die Freunde des hoffnungslosen Humors (= 3 PÖNIs).

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