GHETTOBUSTERS

PÖNIs:      (4/5)

„I‘m Gonna Git You, Sucka“, zu Deutsch etwa: “Ich krieg‘ dich schon, du Hurensohn“ war im Vorjahr eine Berlinale-Entdeckung und lief danach auch für kurze Zeit in der Originalfassung mit deutschen Untertiteln im Kino. Jetzt ist der Film als Videopremiere unter dem Titel:

„GHETTOBUSTERS“ von Keenan Ivory Wayans (B + R; USA 1988; K: Tom Richmond; M: David Michael Frank; 88 Minuten; Video-Veröffentlichung: 23.02.1989) in der Synchronfassung herausgekommen.

„Ghettobusters“ beginnt mit einem ganz außergewöhnlichen Mord. Doch die Rache lässt nicht lange auf sich warten. Jack Spade, der Bruder des Opfers, kommt hochdekoriert vom Armeedienst zurück, dass ihm diese Auszeichnungen für präzises Maschineschreiben und perfekten Latrinendienst zuteil wurden, sei nur am Rande erwähnt. Jack, groß, gutaussehend und demzufolge auch als „bärenstark“ geltend, soll nun unbedingt den Helden und Racheengel spielen. Sein Gegenspieler ist der mächtige Mr. Big und ein paar etwas zurückgebliebene Helfershelfer. Jack rüstet ebenfalls auf und holt ein paar alte Kumpels zusammen, die schon halb am Verrosten waren. Der Show-Down kann eigentlich beginnen.

„Ghettobusters“ ist was Schön-Verrücktes aus Down-Town-“Black“-America. Ist eine aberwitzige Slapstick-Komödie und eine heiße Parodie auf sämtliche schwarze Action-Filme der letzten Hollywood-Jahrzehnte. Von Shaft bis Rambo, jeder kriegt hier sein komisches Fett ab. Gutaufgelegte Mitspieler sind zum Beispiel „Ex-Shaft“-Star Isaac Hayes, Ex-Football-As Jim Brown, John Vernon und Debütant Keenan Ivory Wayans als Autor, Regisseur und Hauptakteur. Multitalent Wayans, er arbeitete bisher mit Robert Townsend („Hollywood Shuffle“) und Eddie Murphy zusammen, parodiert flott und frech das Krimi-Genre und bietet dabei Entertainment-Kino vom Feinsten. D i e neue Lachnummer auf Kassette: „Ghettobusters“ (= 4 PÖNIs).

Anbieter: „Warner Home Video“.

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