Get Rich or Die Tryin‘ Kritik

GET RICH OR DIE TRYIN`“ von Jim Sheridan (USA 2005/ 117 Minuten; Start D: 12.01.2006) etwa: „Werde reich oder stirb bei dem Versuch, es zu werden“; von einem irischen Regisseur, der sich mit engagierten, vielfach prämierten britisch-irischen Werken wie „Im Namen des Vaters“ oder „Mein linker Fuß“ einen guten Cineasten-Namen gemacht hat. Bei seinem ersten Hollywood-Ausflug setzt er ganz auf den populären US-Rapper CURTIS JACKSON, der unter seinem Künstlernamen „50 CENT“ zu den erfolgreichsten Hip-Hoppern weltweit zählt. Und hier sein eigenes, anfangs überwiegend kriminelles Leben nacherzählt, aus dem ihn dann – nach einem überstandenen Angriff, bei dem er von 9 Pistolenkugeln getroffen wurde – die Musik herausholte.

Doch der Film (der Titel ist dem gleichnamigen Debütalbum des Rappers nachempfunden), mit auch „50 Cent“ in der mehr bemühten denn glaubhaften Hauptrolle, ist nur ein selbstgefälliger, selbstverliebter, unsicher-selbstinszenierter Abklatsch vom abgenutzten Klischee-Spaß des „American way of life“: Du kannst es schaffen, wenn du es nur wirklich willst bzw. hier.: Vom Dealer zum Rapper-Millionär. Mit den sattsam bekannten/belanglosen Unterschichten-Unterwelts- Posen (und aggressiven Possen) und bisweilen einigem atmosphärischen Gespür. Insgesamt aber und ansonsten stoßen wir hier nur auf ziemliches Desinteresse und pure Langeweile (= 2 PÖNIs).

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