Focus

FOCUS“ von Glenn Ficarra + John Requa (B + R; USA 2013; K: Xavier Pérez Grobet; M: Nick Urata; 104 Minuten; Start D: 05.03.2015); wie man ein Budget von über 50 Millionen Dollar verplempern kann oder: Wie ein “Oscar”-Preisträger in der bunten, völlig belanglosen Nonsens-Glätte von Hollywood total ausrutscht. Besser: abrutscht. Meine Güte, wir sprechen hier immerhin von WILL SMITH, 45, einst „Golden Globe“- und „Oscar“-Nominierter als „Bester Hauptdarsteller“ in und als Boxer „Ali“ (2002); zuletzt, 2014, mit zwei „Goldenen Himbeeren“ für die Mitwirkung in „After Earth“ bedacht (als „Schlechtester Nebendarsteller“ und – gemeinsam mit Sohn Jaden – als „Schlechtestes Leinwandpaar“).

Smith mimt hier, mehr arrogant-unangenehm denn spannend-cool, einen professionellen Trickbetrüger und Lügner, der mit einem Team einen Haufen Money macht. Wie?: Gähn. Dann trifft er auf eine Grinse-Blondine, eine MARGOT ROBBIE stellt sie dar, die (zur Drehzeit) 23 sein soll (Jahrgang 1990), aber wie „gemachte“ 33 ausschaut, in die er sich natürlich lässig verguckt, sie dann aber doch fallen lässt. Vorhang. Drei Jahre später begegnet man sich in Buenos Aires wieder, wo er ein neues Ding plant. Im Motorsport. Wieder Affäre. Und Trickserei. Und umgekehrt. Und jetzt spielt sie mit ihm. Ein Weilchen. Dann ist doch wieder alles anders. Bei fortlaufender Humorlosigkeit.

Ist DAS LANGWEILIG. Läppisch. Zerquatscht. Reizganzarm. Unangenehm von wg.: Keine Unterhaltung möglich. Eine Komödie mit völliger Durchfall-Atmosphäre.

Beziehungsweise: „Focus“ ist blödsinnige US-Bonbon-Scheiße (= 0 PÖNIs).