THE EXPENDABLES 3

PÖNIs:   (1/5)

„THE EXPENDABLES 3“ von Patrick Hughes (USA 2013; B: Creighton Rothenberger, Katrin Benedikt, Sylvester Stallone; K: Peter Menzies Jr.; M: Brian Tyler; 126 Minuten; deutscher Kino-Start: 21.08.2014); wer – was – wie und wieso – warum – und weshalb (es immer weitergeht)… geht aus den Texten zu den ersten beiden Filmen mit diesen lausigen Söldner-Typen hervor (s. Teil 1-Kino-KRITIK; s. Teil 2-Kino-KRITIK).

Was gibt es Neues beim dritten zynischen Massaker? Eigentlich meistens nichts. Bis auf die Tatsache, dass nun auch großkotziger Nachwuchs etwas mitmischen darf und natürlich jämmerlich versagt. Also müssen wieder die (eigentlich ausgemusterten) Oldies als Richter und Vollstrecker handgemacht ‘ran. Darunter dann auch der eher gelangweilt auftretende 72-jährige HARRISON FORD als CIA-Auftraggeber, der Bruce Willis ersetzt (= wollte für vier Tage Dreharbeiten in Bulgarien 4 anstatt der angebotenen 3 Millionen Dollar). Um gegen einen anderen „Bad Max“ bzw. Ex-Expendables beziehungsweise jetzigen Waffenhändler-Oberschurken Conrad Stonebanks = MEL GIBSON anzutreten. Am Ende duellieren sich „witzig“ mit Fäusten: „Rocky-Rambo“ Sylvester Stallone, 68, mit Dackelblick und Patriotismus in der raunzigen Stimme, und der 58-jährige Ex-„Mad Max“ Mel Gibson als arroganter Chef-Fiesling. Stallone ist natürlich der treffsichere K.O.-Sieger, schließlich soll Teil 4 folgen.

Ansonsten, wie gehabt: Damit wir ja auch mitkriegen, dass „die Richtigen“ abgemurkst/niedergemetzelt/massakriert werden, haben DIE, also die vielen Bösen, schließlich rote Käppis aufgesetzt. Um sich massenhaft umnieten zu lassen. „Ich ziehe mich aus dem Geschäft zurück“, unkt der schlappe Arnold „Terminator“ Schwarzenegger mittendrin. Erweist sich aber leider nur als Bluff.

„The Expendables 3“ – oder: kriegerischer Krach von der bekannt-blöden, dumpfen Hollywood-Stange (= 1 PÖNI für einige wenige verbale Ironie-Pointen).

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