ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF

PÖNIs:       (4,5/5)

„ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF“ von Dominik Wessely (Co-B + R; D 2018; Co-B: Herbert Schwering; K: Hajo Schomerus; M: Maciej Sledziecki; 99 Minuten; deutscher Kino-Start: 07.11.2019); „Man muss die Rolle darstellen, nicht sein“; dieser Satz von Bertolt Brecht ist sein Leit-Motiv. MARIO ADORF, am nächsten 8. September wird er 90, gebührt Respekt. Anerkennung. Lob. Bewunderung. Begeisterung. Verehrung. All das, was in und mit diesem Porträt des in Zürich in der Schweiz geborenen Künstlers in Verbindung zu bringen ist. Mario Adorf, einer der wirklichen deutschen Weltstars, kehrt zurück an die Stationen seines Lebens, charmant, diskret und mit viel liebevoller Aura ummantelt. Und wir dürfen ihn begleiten. Gerne zuhören.

Adorf-Biographie-und Standorte-Details erspare ich mir, die sind nachzulesen. Wichtig ist mir nur in Zusammenhang mit der Kino-Uraufführung dieser sehr angenehmen wie wunderbar funkelnden Dokumentation, die mit informativen Filmausschnitten und amüsanten Gesprächen mit Kollegen, Freunden, Bekannten garniert ist, dass es hier auf einen Menschen und Künstler zu blicken gilt, der viele Jahrzehnte deutsche wie internationale Filmgeschichte mit-gestaltet hat. Und dessen Charisma und Präsenz – mit 88, als die Aufnahmen entstanden – weiterhin einzigartig blühen (= 4 1/2 PÖNIs).

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