Dreams – Träume Kritik

Wir kennen ihn hierzulande durch Filme wie “Yojimbo“, “Kagemusha“ oder “Ran“ und haben ihn kennen- und schätzen gelernt . Sein neuer Film heißt

DREAMS – TRÄUME“ von Akira Kurosawa (Japan/USA; 119 Minuten; Start D: 31.05.1990).

Er handelt
von Kurosawas Kindheit, von exotischen Märchen, Figuren und Farben, von schlimmen Bedrohungen wie Atom und Krieg, von den schönen Künsten und Van Gogh, vom Wert der Natur und dem “Ich“ des Lebens.
Kurosawa phantasiert in einem phantastischen, faszinierenden, atemberaubenden Bilder- und Gedankenbogen. Ergebnis: Kino zum Reinfallen lassen.
Zum Selber-Entdecken, Selber-Träumen, individuellen Genießen, zum Selber-Interpretieren. Poesie, Würde und Zauber bekommen eine neue Dimension angesichts dieser wunderbaren, ereignisreichen Aufnahmen von Leben und Tod. Wenn man Akira Kurosawas “Träume“ zehnmal sieht, wird man zehnmal neu überrascht und beglückt werden. Denn hier argumentiert, symbolisiert, fasziniert ein Weiser unter den Weisen. Und wenn dann doch einmal Worte angebracht sind, dann sind die ganz einfach, klar, deutlich und richtig.

Ein Meisterwerk: “Akira Kurosawa‘s Träume“ (= 5 PÖNIs).