DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG

„DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG“ von Paul Greengrass (USA/D 2004; B: Tony Gilroy; K: Oliver Wood, M: John Powell; 108 Minuten; deutscher Kino-Start: 21.10.2004)

„Die Bourne Identität“ hieß 1980 ein Roman des US-Amerikanischen Schriftstellers ROBERT LUDLUM, der zum Bestseller wurde. Zwei weitere Roman-Abenteuer mit dem Ex-Geheimagenten Jason Bourne folgten. Die Erstverfilmung entstand 1988 fürs amerikanische Fernsehen. In der Hauptrolle: Richard Chamberlain. 2001 entstand dann die gleichnamige Leinwand-Adaption (s. Kino-KRITIK). Mit Hollywoods Nachwuchsstar MATT DAMON in der Rolle des „intelligenten Rambos“, der mehrere Sprachen spricht und einige Kampfsportarten perfekt beherrscht. Als seine Partnerin wurde damals FRANKA POTENTE in ihrer ersten Hollywood-Rolle viel gelobt. Nach dem weltweiten Kinoerfolg wurde die Fortsetzung gedreht: „DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG“. In den USA war dieser erneut mit MATT DAMON hauptrollenbesetzte Thriller noch erfolgreicher als sein Vorgänger.

Er ist also zurück: JASON BOURNE. Als „der Mann ohne Gedächtnis“ lernten wir ihn vor 2 Jahren in dem Film „Die Bourne Identität“ erstmals auf der Leinwand kennen. Damals wurde er schwerverletzt aus dem Meer gefischt, konnte sich an nichts mehr erinnern und begab sich auf Spurensuche. Privat wie beruflich. Und „entdeckte sich“ als professionell ausgebildeter und bestens trainierter CIA-Agent. Der im Namen seiner Vorgesetzten illegale, tödliche Aufträge ausführte. Als dabei eine Aktion aus dem Ruder lief, brauchte man ihn als Sündenbock. Und wollte ihn liquidieren. Heute hat er sich mit seiner, deutschen Freundin Marie an die Küste Indiens, nach Gora, zurückgezogen. Hofft, dort unbehelligt zu bleiben.

Doch: DIE ALPTRÄUME an seine Vergangenheit sind geblieben. Jason Bourne hat seine KOMPLETTE Biographie und Identität immer noch nicht gefunden. Und schließlich holt ihn die dunkle Vergangenheit doch wieder ein. Ein russischer Killer taucht auf, Marie kommt ums Leben, und Jason kehrt allein in die globale Welt der Schurken und Mächtigen zurück. Über Neapel kommt er in die alte-neue Agenten-Metropole BERLIN. Doch jetzt ist ER es, der das mörderische Spiel um Korruption, Macht und Rache dirigiert.

Der neue Kinofilm „Die Bourne Verschwörung“ ist nichts für schwache Nerven. Ist RHYTHMUS-PUR: extrem schnelle Schnitte, eine geradezu SPEKTAKULÄR-DRAUFGÄNGERISCHE Kamera und EXZELLENT CHOREOGRAPHIERTE Action-Szenen. Der Film ist ACTION vom allerfeinsten, ähnlich wie der gute alte Rock ‘n‘ Roll: wunderbares Kribbeln, eine tolle Erregung. Da bebt der Kinosessel!!! Matt Damon ist 007 von 2004 – ohne Späßchen, ohne Mätzchen und ohne Allüren.

„Die Bourne Verschwörung“ ist einfach ein HAMMER von einem Thriller (= 5 PÖNIs)!!!

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