Darkman Kritik

KINO, das bedeutet “Geschichten, Figuren“. Doch: Jede Geschichte ist schon mal erzählt, jede Figur gab‘s bereits vorher. An diese ‘Weisheit‘ musste
ich denken, als ich
DARKMAN“ von Sam Raimi (B+R; USA 1990; 96 Minuten; Start D: 15.11.1990); sah. “Darkman“ hat was zu tun mit Fantasy-Klassikern wie “Das Kabinett des Professor Bondi“, mit “Der Schrecken vom Amazonas“, “Phantom im Paradies“ und “Dr. Mabuse“.

Thema: Ein junger Wissenschaftler experimentiert mit synthetischer Haut. Zu seinem großen Gegenspieler wird ein skrupelloser, mörderischer Baulöwe. Doch selbst ein Säurebad wird überlebt, und als Monster, das sich zeitweilig in “normale“ Menschen zurückverwandeln kann, wird nun Rache genommen.

“Darkman“ lebt weniger vom “Was“ als vom “Wie“. Lebt von den permanenten Effekten, die präzise und perfekt das Genrekino hochhalten.
Im Grunde ein Quatsch-Film, dennoch beeindruckend in seiner konsequenten Dramaturgie und spannenden Effekthascherei. “Darkman“ vom “Tanz der Teufel“-Regisseur Sam Raimi wird Fantasy-Fans erfreuen (= 2 ½ PÖNIs).