Cooler-Alles auf Liebe Kritik

THE COOLER – Alles auf Liebe“ von Wayne Kramer (Co-B+R; USA 2003; Co-B: Frank Hannah; K: Jim Whitaker; M: Mark Isham; 98 Minuten; Start D: 04.03.2004; DVD-Veröffentlichung: 18.11.2004); ist einer dieser kleinen, feinen “Schmutz“-Filme/B-Movies Hollywoods, wie sie nur Debütanten in ihrer unbändigen leidenschaftlichen Cineasten Besessenheit zustandebringen. Dazu: Hier spielt WILLIAM H. MACY (“Fargo“) die Hauptfigur, und- jener William H. Macy ist zur Zeit der wohl faszinierendste Loser/Verlierer im amerikanischen Gefühls-Kino.

Er mimt Bernie Lootz, einen geborenen Dauer-Unglücksraben. PECH lautet sein ständiger Begleitname, also ist es kein Wunder, dass er in LAS VEGAS für seinen Freund und Casino-Boss Shelly (ALEC BALDWIN mit einer “Oscar“-Nominierung) “aufpasst“. Denn Bernie braucht sich nur einem Glückspilz zu nähern, und schon ist es aus mit dessen Strähne. Doch als Bernie, der ewige Trauerkloß und Solist, eines Tages die Serviererin Natalie kennen und lieben lernt, verändert sich die Szenerie/verändern sich die Spielregeln. Sowohl im Casino wie auch im bislang so pessimistisch-einsamen Leben dieses Underdogs.

Ein spannender, hoch-emotionaler, großartig gespielter ‘Unterweltkrimi‘. Halb Gangsterfabel, halb Beziehungsdrama. Immer packend, mit überraschenden Wendungen pointiert erzählend, von sinnlich-kraftvollem Unterhaltungswert. Und dieser WILLIAM H. MACY …: Was für eine “Shakespeare“ -Präsenz (= 4 PÖNIs)!!!